Juristische Nachrichten und fachkundige Beratung an einem Ort
In unserem Blog finden Sie Fachartikel, praktische Ratschläge und aktuelle Nachrichten, die Ihnen helfen, sich in der Welt des Rechts und der Finanzen zurechtzufinden. Egal, ob es um Aktualisierungen im Steuerrecht, Fragen des Immobilienrechts oder aktuelle Wirtschaftsthemen geht, hier finden Sie die wichtigsten Informationen.
Wie wirkt sich die neue EU-Geldwäscheverordnung auf die Gründung ungarischer Gesellschaften aus?
Die neue EU-Geldwäscheverordnung 2024/1624 (AMLR) gilt ab dem 10. Juli 2027 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten – somit auch in Ungarn. Die Verordnung reformiert grundlegend die Regeln zur Identifizierung und Überprüfung der wirtschaftlich Berechtigten (UBO – Ultimate Beneficial Owner) und hat wesentliche Auswirkungen auf die Gründung und den Betrieb ungarischer Unternehmen.
Die ungarische Umsetzung der ATAD-Richtlinie – GAAR, CFC und Regelungen zur Unterkapitalisierung
Auf Grundlage der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie der Europäischen Union (ATAD – Anti-Tax Avoidance Directive) hat Ungarn in den letzten Jahren schrittweise die erforderliche Rechtsangleichung vollzogen. Zentrale Elemente der Richtlinie – darunter die allgemeine Regelung gegen Steuerumgehung (GAAR), die Vorschriften über kontrollierte ausländische Gesellschaften (CFC) sowie die Regelungen zur Unterkapitalisierung (Thin Capitalization) –
Schutz gegen Nachahmung nach ungarischem Wettbewerbsrecht
Wie bietet das ungarische Recht auch jenen Produkten Rechtsschutz, die keinen formalen gewerblichen Rechtsschutz genießen? Einleitung In einem sich rasant entwickelnden Markt erhalten nicht alle innovativen Produktgestaltungen formalen gewerblichen Rechtsschutz. Manche Produkte fallen außerhalb des Schutzbereichs des Urheberrechts, des Designschutzes, des Marken- oder Patentrechts – dennoch kann ein legitimes Bedürfnis
Bekämpfung von Produktnachahmungen im Recht der Europäischen Union
1. Vorgehen gegen unlautere Geschäftspraktiken (Richtlinie 2005/29/EG) Diese Richtlinie enthält ein allgemeines Verbot aller kommerziellen Praktiken, die: Die Vorschrift ist insbesondere anwendbar, wenn es sich bei dem nachgeahmten Produkt um ein Konsumgut handelt und die Nachahmung geeignet ist, die Kaufentscheidung zu beeinflussen. Wichtige Entscheidung: Der EuGH bestätigte in der Rechtssache
Zölle und Mehrwertsteuer in der EU (Rechtslage 2025)
1. Allgemeine Einführung Auch im Jahr 2025 verfolgt das europäische Zollsystem primär den Zweck, die Industrie innerhalb der EU vor unlauterem Wettbewerb aus Drittstaaten zu schützen. Zölle auf Waren aus Nicht-EU-Ländern (Drittlandszölle) dienen als Schutzmaßnahme und werden beim Import einmalig erhoben. Auf in der EU hergestellte Waren werden keine Zölle
Umsetzung der Restrukturierungsrichtlinie (EU) 2019/1023 in Deutschland: Das StaRUG
Einleitung Die Europäische Union hat mit der Richtlinie (EU) 2019/1023 einen einheitlichen Rahmen für vorinsolvenzliche Restrukturierungsmaßnahmen geschaffen. Ziel ist es, Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten frühzeitig eine Sanierung zu ermöglichen, um Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu erhalten. In Deutschland wurde die Richtlinie im Wesentlichen durch das Gesetz über den Stabilisierungs-
Nachhaltigkeitsberichterstattungspflichten ab 2025 – Worauf sollten ungarische Unternehmen achten?
Ungarn hat die Richtlinie (EU) 2022/2464 – die sogenannte CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) – durch das Gesetz Nr. CVIII von 2023 in nationales Recht umgesetzt. Dieses sogenannte ESG-Gesetz hat das ungarische Rechnungslegungsgesetz von 2000 (Gesetz Nr. C) durch ein neues Kapitel III/A ergänzt, welches die Pflichten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für
Die neue EU-Geldwäscheverordnung (2024/1624/EU) und Vermögensverwaltende Stiftungen in Ungarn
Sehr geehrte Mandantin, sehr geehrter Mandant, die neue Geldwäscheverordnung der Europäischen Union (EU) 2024/1624, die am 10. Juli 2027 in Kraft tritt, bringt erhebliche Änderungen im Umgang mit wirtschaftlich Berechtigten (UBOs) mit sich. Ziel der Verordnung ist es, die Transparenz zu erhöhen und die Bekämpfung von Geldwäsche sowie Terrorismusfinanzierung in
USA-Zolloptimierung durch Verlagerung der chinesischen Produktion nach Ungarn
Wichtigste chinesische Produktkategorien, die von den US-Strafzöllen gemäß §301 betroffen sind Seit 2018 gelten die sogenannten §301-Sanktionszölle der USA für mehrere tausend chinesische Produkte. In den meisten Fällen bedeutet dies einen zusätzlichen Zollsatz von 7,5–25 % über dem regulären Zoll. Wichtige betroffene Sektoren: Sektor Höhe der Zollaufschläge Beispiel HTSUS-Code Elektrofahrzeuge +25 %
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